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Übersicht:

Der Radverkehr gewinnt auch bei größeren Entfernungen und topographisch schwierigeren Ausgangslagen zunehmend an Relevanz. Zudem ist das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung einem steten Wandel unterworfen. Auch bislang nicht radaffine Personen finden nicht zuletzt durch die Etablierung von Pedelecs und E-Bikes Gefallen am Verkehrsmittel Rad. Daher verschieben sich auch die Anforderungen an die Radverkehrsinfrastruktur. Hier können Radschnellverbindungen (Radschnellwege) als zügig befahrbare und umwegarme Routen eine wichtige Rolle spielen.

Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse und Erfahrungen zu Radschnellverbindungen zu sammeln und aufzubereiten. Diese werden entsprechenden Akteuren und Interessensgruppen im Land wie z.B. Kommunen, Landkreisen, Verbänden und Planern für die praktische Arbeit zur Verfügung gestellt, um die Umsetzung von Radschnellverbindungen zu beschleunigen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Erfahrungen aus anderen Ländern, in denen Radschnellverbindungen schon länger erfolgreich im Einsatz sind (z.B. in den Niederlanden oder Dänemark).

 

 

Radschnellverbindungen bieten die Möglichkeit, die Wege für den Alltagsradverkehr attraktiver, sicherer und vor allem schneller zu gestalten (Foto: Svenja Bludau)

 

Aufgaben:

  • Netzwerkaufbau
  • Recherche Radschnellwege
  • Ermittlung von Grundlagenzahlen
  • Internet-Portal mit Schwerpunktsetzung "Online-Leitfaden"
  • Fachexkursion
  • Fachtagung
  • Monitoring

 

Projektfortschritt:

Recherche und Aufbereitung:

Der wissenschaftliche Partner Institut für Verkehrswesen (KIT) stellt auf der Grundlage der Daten des Deutschen Mobilitätspanels Abschätzungen für Nachfragewirkungen von Radschnellverbindungen bereit. Durch den VCD werden weitere Informationen und Erkenntnisse recherchiert. Nach einer Aufbereitung werden entsprechende Faktenblätter für das Informationsportal des Landes zur Radverkehrsförderung www.fahrradland-bw.de erarbeitet. Diese sollen als (Online-)Leitfaden die Umsetzung von Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg unterstützen.

Netzwerkarbeit:

Das VCD-Projekt Radschnellwege Baden-Württemberg hat die Geschäftsführung des landesweiten Arbeitskreises Radschnellverbindungen Baden-Württemberg (AK RSV BW) inne, in dem sich Akteure aus dem Land regelmäßig über ihre aktuelle Arbeit in Sachen Radschnellverbindungen austauschen. Zudem wurde im September 2017 eine Fachexkursion in das Ruhrgebiet (Radschnellweg Ruhr RS1) und in die Niederlande (Radschnellverbindungen in der Provinz Gelderland) organisiert.

 

 

Akteure aus Baden-Württemberg besichtigen im Rahmen der Fachexkursion Radschnellverbindungen den RijnWaalpad, eine Radschnellverbindung in den Niederlanden (Foto: Svenja Bludau)

 

Fachkonferenz:

Zum Abschluss wird am Freitag, 29. Juni 2018 eine eintägige Landeskonferenz Radschnellverbindungen Baden-Württemberg organisiert. Diese wird gemeinsam vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und dem VCD veranstaltet.

 

 

 

Fördermittelnehmer:

VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Raphael Domin (Projektleiter)
raphael.domin@vcd-bw.de

Institut für Verkehrswesen (IfV)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Dr.-Ing. Bastian Chlond
bastian.chlond@kit.edu

Partner:

-

 

 

Projektlaufzeit:

24 Monate

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