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Nachhaltigkeitsanalysen von Brückenbauwerken

Erfolgreich agieren durch Integration gesamtwirtschaftlicher Effekte und des Lebenszyklusgedanken

Wegen der verkehrlichen Bedeutung und des großen öffentlichen Investitionsvolumens muss Nachhaltigkeitsaspekten im Brückenbau ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Aktuell fehlt noch ein ganzheitliches System, das auf der Grundlage von quantitativen Indikatoren den Vergleich verschiedener Entwurfsvarianten ermöglicht und dabei den gesamten Lebenszyklus von Brücken inklusive externen Effekten berücksichtigt. 

  

Zusammenfassung der Ergebnisse

Das Innovationspotenzial des Themas „Nachhaltigkeitsanalysen von Brückenbauwerken– Erfolgreich agieren durch Integration gesamtwirtschaftlicher Effekte und des Lebenszyklusgedanken“ zeichnet sich aus durch umfassende Berücksichtigung aller (auch externer) Effekte hinsichtlich Nachhaltigkeit mit dem Ziel der Einsparung volkswirtschaftlicher Kosten.

Die Wirkung kann durch eine Verfeinerung des Kostenmodells (z.B. durch Berücksichtigung von Unfallkosten und Umweltkosten) und eine Verfeinerung des Verkehrsnachfragemodells und eine Erweiterung des Anwendungsbereichs (andere Bauwerkstypen) [solche Verfeinerungen sind zunächst hinsichtlich Aufwand und Nutzen zu untersuchen] erhöht werden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung von „Nachhaltigkeitsanalysen von Brückenbauwerken– Erfolgreich agieren durch Integration gesamtwirtschaftlicher Effekte und des Lebenszyklusgedanken“ in der Praxis ist es wichtig, dass der monetäre Nutzen in Öffentlichkeit und Verwaltung bewusst wird und durch Medien transportiert wird, Hinweise zur Berücksichtigung von volkswirtschaftlichen Kosten bei der Vergabe erarbeitet werden, das Vorhaben in nationale Aktivitäten zur Nachhaltigkeit von Infrastruktur und zur Nachhaltigkeitszertifizierung eingebunden wird, zukünftige Anforderungen an Brücken umfassend berücksichtigt werden.

Das Thema „Nachhaltigkeitsanalysen von Brückenbauwerken– Erfolgreich agieren durch Integration gesamtwirtschaftlicher Effekte und des Lebenszyklusgedanken“ ist ein wichtiger Beitrag für das Landesziel Minderung der CO2-Emissionen des Verkehrs um 20 % bis 2020 und um 40 % bis 2030, da durch Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsanalyse zukünftige Staus in erheblichem Umfang vermieden werden können.

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AnsprechpartnerIn:

Prof. Dr.-Ing. Thomas Ummenhofer 
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Stahl- und Leichtbau
Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine

Otto-Ammann-Platz 1
76131 Karlsruhe

Telefon: +49 721 608 42215
E-Mail: thomas.ummenhofer@kit.edu

Prof. Dr.-Ing. Ulrike Kuhlmann, Institut für Konstruktion und Entwurf, Universität Stuttgart
    

Das Kurzreferat von Professor Ummenhofer finden Sie hier.

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