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Die Integration von Sharing-Systemene in bestehende Infrastrukturen

Die zukünftige Mobilitätsgarantie kann sich nicht nur auf den MIV und den ÖPNV stützen, daher kommt den bedarfsgestützten Mobilitäts­angeboten auf Basis von Sharing-Systemen eine be­sondere Be­deutung zu. Entscheidend sind hierbei akzeptanzfördernde Maßnahmen, welche der Komplexität der individuellen Verkehrsmittelnutzung Rechnung tragen. Der Schaffung von Gelegenheits­strukturen wird oftmals nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt. Es wurde eine nutzerspezifische Vor­gehens­weise zur Verortung der Pedelec-Sharing-Stationen vorge­nommen. Weiterer Schwer­punkt war die Ge­staltung eines wohn­ortnahen E-Car­sharing-Angebots.

Quelle: Herdtle

Zusammenfassung der Ergebnisse

Das Innovationspotenzial des Themas „Die Integration von Sharing-Systemen in bestehende Infrastrukturen“ zeichnet sich aus durch die Erschließung von neuen Nutzergruppen in Bezug auf Alter und Topographie (Pedelec) und die Verbindung von Wohnprojekten mit dem Car-Sharing (Car-Sharing).

Die Wirkung kann durch Informationsintegration und Echtzeitintegration (Pedelec) und einer frühen Information an potentielle Nutzer (Car-Sharing), idealerweise vor dem Zuzug in das Quartier erhöht und eine leichtere Anpassung von wohnbaurechtlichen Vorschriften, z.B. Reduzierung von vorgeschriebenen Mindeststellplätzen am Wohnort erhöht werden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung von „Die Integration von Sharing-Systemen in bestehende Infrastrukturen“ in der Praxis ist es wichtig, dass das System auf die Nutzerbedürfnisse (Wege, Zugänglichkeit, Abrechnung) ausgerichtet ist.

Das Thema „Die Integration von Sharing-Systemen in bestehende Infrastrukturen“ ist ein wichtiger Beitrag für das Landesziel sparsamer Flächenverbrauch in Baden-Württemberg bis 2020 von 3 ha/Tag (- 55 % gegen-über 2012) da

  • direkt bei Carsharing: Einsparung von Stellplätzen und Fläche in Räumen mit besonders wertvollem Platz
  • indirekt bei Pedelec: Nutzungsverlagerung im Verkehr / Modal Split kann Flächen einsparen; Pedelec braucht auch im ruhenden Verkehr weniger Platz, als ein Auto

→ knapper/wertvoller Raum steht anderen Nutzungen zur Verfügung

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Themenbereiche:

Carolin Herdtle
Universität Stuttgart
Städtebau-Institut

Keplerstraße 11
70174 Stuttgart
Telefon: +49 711 6858 4151
E-Mail: carolin.herdtle@si.uni-stuttgart.de
    

Das Kurzreferat von Frau Herdtle finden Sie hier.
   

Weiterführende Links:

EMiS - Elektromobilität im Stauferland ⇒ Mehr
Ludwigsburg intermodal ⇒ Mehr

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