Suchfunktion

  • Sie sind hier: Konferenzen
  • GIS-basierte Quartierstypologie

Die Entwicklung einer GIS-basierten Quartierstypologie

und deren Anwendungs­gebiete in der Mobilitätsforschung

Bewohner in Quartieren mit geringer Dichte haben höheren Mobilitätsbedarf sowie geringeres Nutzungsmaß umweltschonender öffentlicher Verkehrsmittel als Bewohner höher verdichteter Quartiere.
Stadtstrukturanalysen bieten sich sowohl zur Analyse als auch zur Potenzialabschätzung innovativer Mobilitätsangebote an. Mit dem GIS-basierten Verfahren besteht die Möglichkeit, siedlungstypische Studien schneller und effizienter zu erstellen. Verfahren basiert auf drei Schritten: Einteilung Stadtstruktur mit "traditionellem" städteplanerischem Verfahren, "automatisiertes"/GIS-gestütztes Verfahren, Abglich der Ergebnisse mit Methoden der räumlichen Statistik.

Quelle: Darstellung von Prof. Rid nach: LeCorbusier (1966). Urbanisme. Paris

Zusammenfassung der Ergebnisse

Das Innovationspotenzial des Themas „Die Entwicklung einer GIS-basierten Quartierstypologie und deren Anwendungsgebiete in der Mobilitätsforschung“ zeichnet sich aus durch die Möglichkeit, realitätsnahe Nutzungsszenarien für alternative/nachhaltige Mobilität zu entwickeln (z.B. Standortwahl von E-Ladestationen).

Die Wirkung kann durch weitere Daten (demographische Daten, räumliche Informationen) ergänzt werden (bereits heute im Modell integrierbar), die Integration weiterer Modelle erweitert werden (Nutzerverhalten, Nachfrageverhalten etc.) und weitere Handlungsfelder (z.B. Luftqualität, Lärmimmissionen, Busverkehr etc.) erhöht werden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung von „Die Entwicklung einer GIS-basierten Quartierstypologie und deren Anwendungsgebiete in der Mobilitätsforschung“ in der Praxis ist es wichtig, dass Strukturdaten verfübgar sind: Einwohnerdichte, Bebauungsdichte, Gebäudetypen auf Blockebene und Datenqualität und -menge stimmt.

Das Thema „Die Entwicklung einer GIS-basierten Quartierstypologie und deren Anwendungsgebiete in der Mobilitätsforschung“ ist ein wichtiger Beitrag für das Landesziel Erhöhung der Zahl der Kraftfahrzeuge mit elektrischen Antrieben (batterieelektrisch und Plug-In-Hybrid) auf 200.000 Fahrzeuge bis 2020, da die Alltagstauglichkeit von Elektromobilität durch den Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrasruktur verbessert wird; weitere Handlungsfelder: Verbesserung von Sharing-Systemen (Auto, Pedelec, ...).

Zurück zur Übersicht

AnsprechpartnerIn:

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rid
Leiter Forschungsgruppe Stadt-Mobilität-Energie (Universität Stuttgart/FH Erfurt)
Professur für Stadt- und Regionalökonomie (FH Erfurt)

Universität Stuttgart
Städtebau-Institut
Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen
Kepplerstraße 11
70174 Stuttgart

Telefon: +49 711 6852 3352
E-Mail: wolfgang.rid@si.uni-stuttgart.de

Dipl.-Geogr. Andreas Braun
Universität Stuttgart, Städtebau-Institut

M. Sc. Geogr. Karsten Hager
Universität Stuttgart, Städtebau-Institut
    

Das Kurzreferat von Herrn Professor Rid finden Sie hier.
    

Weiterführende Links:

Forschungsthemen am Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen finden Sie hier.

Fußleiste