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Gestaltung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit von öffentlichen Fahrradverleihsystemen

Öffentliche Fahrradverleihsysteme verbreiten sich, hierbei stellen sich Fragen zur Gestaltung der Systeme, um einen möglichst großen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und gleichzeitig möglichst wirtschaftlich zu sein. Die positiven Wirkungen sollen maximiert und die Kosten minimiert werden. Die Erkennt­nisse wurden aus der Evaluation von vier geförderten Systemen ermittelt. Es hat sich gezeigt, dass die Möglichkeit das System jederzeit nutzen zu können, den subjektiven Nutzen des Systems erhöht. Die Systeme machen den öffentlichen Verkehr flexibler und individueller und zielen damit auf multi­modale Verkehrsteilnehmer. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Systeme bei den aktuellen Kostenstrukturen nicht kostendeckend betreiben lassen.

Quelle: Rabenstein

Zusammenfassung der Ergebnisse

Das Innovationspotenzial des Themas „Gestaltung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit von öffentlichen Fahrradverleihsystemen“ zeichnet sich aus durch einen Ausgleich der zeitlichen und räumlichen Mängel des ÖPNV, öffentliche Präsentation des Verkehrsmittels Fahrrad und einen Imagegewinn für einen ÖV-Betreiber.

Die Wirkung kann durch vollständige tarifliche und betriebliche Integration in den ÖPNV eine Ausdehnung über urbane Räume hinaus erfolgen, wenn die Zuschüsse erhöht werden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung von „Gestaltung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit von öffentlichen Fahrradverleihsystemen“ in der Praxis ist es wichtig, dass Fahrradverleihsysteme in den ÖPNV integriert werden und qualitativ hochwertige Fahrräder und Pedelecs (Sicherheit und Vertrauen) angeboten werden.

Das Thema „Gestaltung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit von öffentlichen Fahrradverleihsystemen“ ist ein wichtiger Beitrag für das Landesziel Verdopplung des Radverkehrsanteils auf 16 % bis 2020 und weitere Steigerung auf 20 % bis 2030 sowie Steigerung des Fußverkehrsanteils auf 25 % bis zum Jahr 2020 und auf 30 % bis zum Jahr 2030 gegenüber 2008, da das Thema Radfahren in den Kommunen präsenter wird.

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AnsprechpartnerIn:

Dipl.-Ing. Benjamin Rabenstein
Universität Stuttgart
Institut für Straßen- und Verkehrswesen
Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik
Pfaffenwaldring 7
70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 685 82485
E-Mail: benjamin.rabenstein@isv.uni-stuttgart.de
  

Das Kurzreferat von Herrn Rabenstein finden Sie hier.

    

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