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Elektrischer Schwerlastverkehr

Für viele Transporte kommt nur der Transport auf der Straße in Frage. Güter­transport auf der Straße muss daher, zunehmend emissionsarm bzw. emissionsfrei erfolgen können, um die be­stehenden Umwelt- und Klimaschutz­ziele erreichen zu können. In der Elektromobilität im Nutzfahrzeugbereich existiert mehr Potenzial als derzeit vermutet wird. Bereits heute sind relativ umfangreiche Möglichkeiten zur tatsächlichen Nutzung dieses Potenzials gegeben. Es wurde eine umfassende Wissensbasis zu Erfolgsfaktoren, Potenzialen, derzeitigem Stand der Technik, etc. an ein elektrisch angetriebenes schweres Nutzfahrzeug aufgebaut.
  

Quelle: E-Force

Zusammenfassung der Ergebnisse

Das Innovationspotenzial des Themas „Elektrischer Schwerlastverkehr“ zeichnet sich aus durch eine Minderung der Schadstoff- und Lärmemissionen im innerstädtischen Bereich, niedrigere Wartungskosten und niedrigere Betriebskosten.

Die Wirkung kann durch

  • das richtige Anwendungsfeld (Einsatzbereich, Tourenplanung),
  • den richtigen Strommix (Eigenerzeugung),
  • Second-Life-Anwendungen für Batterien,
  • den Einsatz von E-Antrieben in größeren Gewichtsklassen über 18 Tonnen (bessere Wirtschaftlichkeit bei höheren Gewichtsklassen) und
  • höhere Fahrzeugverfügbarkeit

erhöht werden.

Für eine erfolgreiche Umsetzung von „Elektrischer Schwerlastverkehr“ in der Praxis ist es wichtig, dass entsprechende Rahmenbedingungen und Anreizsysteme zum Aufzeigen der wirtschaftlichen Machbarkeit geschaffen werden.

Das Thema „Elektrischer Schwerlastverkehr“ ist ein wichtiger Beitrag für das Landesziel Reduzierung der Zahl der Spotmessstellen mit Grenzwertüberschreitungen von verkehrsbedingten Luftschadstoffen (NO2 Jahresmittelwert) um 60 % bis 2020 und um 100 % bis 2030, da der Schwerlastverkehr hier innerhalb der Stadt insgesamt einen erheblichen Anteil am Schadstoffausstoß hat (Innerstädtische Anwendung: Stop and Go-Verkehr, Kaltstart beim Diesel).

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AnsprechpartnerIn:

Martin Feldwieser
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
CT Urban Systems Engineering

Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 2316
E-Mail: martin.feldwieser@iao.fraunhofer.de
  

Das Kurzreferat von Herrn Feldwieser finden Sie hier.
    

Weiterführende Links:

Elektrischer Schwerlastverkehr im urbanen Raum - Zusammenfassung ⇒ Mehr
Elektrischer Schwerlastverkehr im urbanen Raum - Projektwebseite ⇒ Mehr
E-FORCE ⇒ Mehr

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