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Der Blick ins Quartier - Erfahrungen aus 1,5 Jahren Bürgerbeteiligung

Die individuelle Ausgestaltung der Mobilität wird durch den unmittelbaren Lebensraum ge­prägt, hier werden die sich bietenden Möglichkeiten bestimmt. Mit dem Ansatz einer partizi­pativen und nachhaltigen Quartiersentwicklung ent­steht in und für Karlsruhe ein Experi­mentierraum. Das Projekt setzt auf einen engen Dialog mit den Akteuren vor Ort, insbes. den BürgerInnen. Im Projekt wurden mehrere öffentliche Veranstaltungen, z.B. eine Bürger­ver­sammlung, durchgeführt, um einen Einblick in die Bedürfnisse und Meinungen der BürgerInnen zu erhalten. Es wurde z.B. ein Ideen Work­shop zur nachhaltigen Stadt der Zukunft durchgeführt. Einer der Thementische beschäftigte sich mit der mobilen Stadt. Im Rahmen des BürgerForums wurden z.B. Vorschläge zum Thema „Attrak­tives Radfahren“ entwickelt.

Quelle: Quartier Zukunft

Zusammenfassung der Ergebnisse:

Das Innovationspotenzial des Themas „Der Blick ins Quartier – Erfahrungen aus 1,5 Jahren Bürgerbeteiligung“ zeichnet sich aus durch Innovation in der Themenbreite bei der Impulse gegeben werden und durch Langfristigkeit in einem "normalen" Stadtquartier ohne begleitende Programme.

Die Wirkung kann durch eine politische Verankerung des Projektes gefördert werden. Angliederung an Bürgerzentren etc. ist förderlich für Verstetigung.

Für eine erfolgreiche Umsetzung von „Der Blick ins Quartier – Erfahrungen aus 1,5 Jahren Bürgerbeteiligung“ in der Praxis ist es wichtig, dass Einbindung und Mittragen durch die Politik gewährleistet ist.

Das Thema „Der Blick ins Quartier – Erfahrungen aus 1,5 Jahren Bürgerbe-teiligung“ ist ein wichtiger Beitrag für das Landesziel Verdopplung des Radverkehrsanteils auf 16 % bis 2020 und weitere Steigerung auf 20 % bis 2030 sowie Steigerung des Fußverkehrsanteils auf 25 % bis zum Jahr 2020 und auf 30 % bis zum Jahr 2030 gegenüber 2008, weil Veränderungen im Quartier mit lokalen Akteuren angestoßen werden, z.B. Umwidmung Parkraum zu Fahrradabstellplätzen, Aufwertung von öffentlichen Plätzen, Mobilitätsberatung.

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AnsprechpartnerIn:

Dipl.-Geoökol. Sarah Meyer-Soylu
Karlsruher Institut für Technologie
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)

Forschungsbereich Innovationsprozesse und Technikfolgen
Karlstraße 11
76133 Karlsruhe

Telefon: +49 721 608 23993
E-Mail: Sarah.meyer@kit.edu
    

Das Kurzreferat von Frau Meyer-Soylu finden Sie hier.
   

Weiterführende Links:

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